Verbindungen und MCP in AI-School
Mit Verbindungen kann die KI Informationen aus Diensten wie Google Workspace, Microsoft 365 und einem MCP-Server nutzen. Eine Verbindung, die du in Einstellungen → Tools aktivierst, wird Teil deines Standard-Toolsets. Du musst daher nicht für jede Frage einen separaten Verbindungs-Chat starten.
Welche Arten von Verbindungen gibt es?
| Art | Beispiele | Web | Mobil | Desktop |
|---|---|---|---|---|
| Eingebaute Verbindungen | Gmail, Google Kalender, Google Drive, Outlook, Teams und SharePoint | Ja | Ja | Ja |
| Remote MCP | Ein registrierter Streamable HTTP-Server | Ja | Ja | Ja |
| Lokale MCP | Microsoft 365, Google Workspace, Nextcloud und Memory über stdio | Nein | Nein | Ja |
Die Umgebung bestimmt, welche Verbindungen verfügbar sind. Du siehst nur Optionen, für die du Zugriff hast.
Google Workspace und Microsoft 365
Ein Administrator macht zuerst die Google- oder Microsoft-Suite verfügbar. Danach kannst du in Einstellungen → Tools die gewünschten Verbindungen aktivieren und einmalig die Erlaubnis erteilen.
- Google Workspace kann Gmail, Google Kalender und Google Drive verfügbar machen.
- Microsoft 365 kann Outlook Mail, Outlook Kalender, Teams und SharePoint verfügbar machen.
- Zugriffstoken und Refresh Tokens werden verschlüsselt und nur serverseitig gespeichert.
- Du kannst die Erlaubnis später widerrufen oder die Verbindung erneut herstellen.
Die Verbindungen werden von AI-School ausgeführt und sind nicht an einen einzelnen KI-Anbieter gebunden. Du kannst sie mit OpenAI, Claude, Gemini und Mistral verwenden, soweit das gewählte Modell Tool-Nutzung unterstützt. Bei Gemini 3 und neuer können geeignete Google-native Tools und AI-School-Tools im gleichen Kontext kombiniert werden; ältere Gemini-Modelle verwenden bei aktiven nativen Tools gegebenenfalls nur das native Toolset.
Einen Remote-MCP-Server verwenden
Remote-MCP-Server verwenden bevorzugt Streamable HTTP. Der Endpunkt muss:
- eine öffentliche HTTPS-URL sein;
- den vollständigen MCP-Pfad enthalten, meist
/mcp; - ohne Weiterleitungen erreichbar sein;
- eine gültige MCP-Initialisierung unterstützen;
- außerhalb lokaler, privater und Metadaten-Netzwerke liegen.
AI-School verifiziert einen Server, bevor dieser aktiv wird. Chats erhalten danach nur eine registrierte connectorId; URLs und Secrets werden nicht in der Chat-Konfiguration gespeichert.
Verbindungen aktivieren
- Öffne dein Profilmenü und gehe zu Einstellungen.
- Öffne Tools oder Verbindungen.
- Aktiviere einen verfügbaren Connector oder MCP-Server.
- Schließe die Anmeldung ab, wenn du dazu aufgefordert wirst.
- Starte einen normalen Chat und stelle eine konkrete Frage zur verbundenen Quelle.
In den Chat-Einstellungen siehst du, welche Verbindungen für diesen Chat verfügbar sind. Die KI wählt bei Bedarf selbst ein passendes Tool aus.
Desktop: lokale Integrationen
Die Desktop-App verwendet für Google und Microsoft dieselben eingebauten Verbindungen wie Web und Mobil. Zusätzlich kann sie lokale stdio-MCP-Server installieren, zum Beispiel für Nextcloud, Memory und andere selbstgewählte Dienste. Lokaler Dateizugriff ist eingebaut und benötigt keinen MCP-Server.
Weiterlesen unter Lokale Verbindungen in der Desktop-App.
Datenschutz und Kontrolle
- Ein Connector fragt nur die Scopes an, die für die gewählten Funktionen nötig sind.
- Serverseitige Zugangsdaten sind aus dem Browser oder der mobilen App nicht lesbar.
- Lokale Desktop-Secrets werden verschlüsselt auf dem Gerät gespeichert.
- Ein Administrator bestimmt, welche Suites und Umgebungsserver verfügbar sind.
- Du bestimmst selbst, welche verfügbaren Verbindungen in deinem Standard-Toolset aktiviert sind.
- Aktionen mit Schreibrechten können Daten erstellen, ändern oder löschen; überprüfe daher immer die angeforderten Rechte.